29.06.2011

Same procedure as last year, Miss Alissa!

Es ist mal wieder überstanden: Das Southside Festival! Natürlich wars klasse, wir letztes und vorletztes Jahr auch, auch wenn dass die ein oder andere Mitcamperin anders sah und frühzeitig von dannen zog. 
Los gings erst mal Donnerstag Früh mit geschätzten 30 Grad und akuter Sonnenbrandgefahr, was meiner Nase nicht so schmeichelte, jedoch war ich verglichen mit der Schwester meines Freundes, die aussah wie ein Krebs, NICHTS.
Nachdem wir erst einmal eine Stunde lang angestanden sind um überhaupt auf den Campingplatz zu kommen, hat es natürlich pünktlich zum Zeltaufbauen zu schütten und stürmen angefangen ("Wieso kommt da jetzt der Regen, hat der überhaupt ne Karte?"). Wobei sich auch noch herausstellte, dass gewisse Zelte, die für 12, 99 Euro am Tag vorher beim Kaufland erstanden wurden, doch nicht so dicht waren und sogar     Löcher aufwiesen. Aber beim ersten gemütlichen Dosenbier im Campngstuhl ist der ganze Ärger ja auch gleich wieder vergessen.
Abends gings dann ab ins Partyzelt, wo der Schweiß von der Decke tropfte.
Freitag Vormittag bis Spätnachmittag zeigte sich das Wetter wieder von seiner prächtigsten Seite. Pünktlich, als die Bands angefangen haben zu spielen hat es aber wieder mal geregnet. Und da eine grüne Wiese auf der sich mehrere 10.000 feierwütige Menschen tummeln quasi dazu prädestiniert ist matschig zu werden, kamen wir auch die jährlich wiederkehrende Schlammhölle nicht drumrum. Und ich habe alle ausgelacht, die mich wegen meinen Gummistiefeln noch aufgezogen haben. Sie mussten teils ihre Schuhe liegen lassen, da sie fast bist zur Unkenntlichkeit "entstellt" waren.
Samstag war ich faulerweise den ganzen Tag unter unserer schützenden Pavillon-Planen-Panzertape-Kabelbinder-Konstruktion (wunderschöne Alliterationen) gesessen, weil ich einfach zu faul war den mühsamen Matschweg mit einer Höchstgeschwindigkeit von 2m/min zu bestreiten und hab einfach den süßen Klängen der Kasette der Nachbaren (Flugzeuge im Bauch, Bailando und Mambo No 5) gelauscht. 
Sonntags gings dann nochmal zum Festivalgelände um Two Door Cinema Club und Kasabian anzuschauen, und dann wieder zurück, über ein Feld aus eingestürzten Pavillons, Dosen und obdachlosen Gaskochern um dann, nachdem wir in den 18. Geburtstag eines Mitstreiters reingefeiert haben, um 1 nachts den Heimweg anzutreten.


Alles in allem ein wunderschönes Wochenende, auf das ich mich nächstes Jahr schon wieder wie wild freu. Gesehen hab ich leider nur 5 Bands: Pete and the Pirates - Flogging Molly - Arctic Monkeys - Two Door Cinema Club - Kasabian. 














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